Vor zehn Tagen unternahm ich meine erste Radausfahrt seit meiner Rückkehr von Cebu nach Melbourne, und kurz vor dem Zuhause hat es mich dann erwischt: etwas Sand und Split auf der Fahrbahn beim Wechsel von der Straße auf den Fahrradweg (wäre ich mal besser auf der Straße geblieben!), kurz vor einer Baustelle, sorgten dafür, dass ich die Kontrolle über mein Vorderrad verlor und mit diversen Knochenbrüchen in der Klinik landete. Nicht unbedingt der beste Start in die neue Saison!
Stunden der Ungewissheit nach dem Unfall
Dadurch, dass ich nur 1,5 km entfernt war von Zuhause, konnte mich meine Frau Bea relativ schnell in die nächste Klinik fahren, gleichzeitig dauerte jede Sekunde eine gefühlte Ewigkeit! Vor Ort hatte ich dann auch erträgliche Wartezeiten, aber insgesamt vergingen dann doch etwa vier Stunden, bis dann nach Röntgen- und CT-Aufnahmen klar war, dass es sich um eine Fraktur des linken Schulterblattes handelte, sowie eine Rippenfraktur, wie mir der Arzt dann ein paar Stunden später noch mitteilte.
In der aktuellen Jubiläumsfolge habe ich noch ein paar weitere Details erzähltDie ersten schmerzvollen Tage
Da ich mir vor Jahren mal das linke Schlüsselbein gebrochen hatte, wusste ich, dass die ersten Tage nicht gerade von gutem Schlaf gesegnet sein würden: jede Position tat weh, und trotz Schmerztabletten konnte ich nachts nur wenige Stunden am Stück schlafen. Doch mit jedem Tag ging es besser und ich konnte in den letzten Tagen überraschend schnell wieder rausgehen, Mobilisierungsübungen machen und gemeinsam mit Arzt und Physiotherapeutin am Comeback-Plan feilen.
Ziel: die Teilnahme am T100 Triathlon in Gold Coast!
Zwar musste ich meine Teilnahme beim Tweed Enduro am 14.02.26 absagen, aber ich werde versuchen, mein Comeback am 21./22.3.26 im Rahmen des T100 in Gold Coast, Queensland, Australien, zu feiern. Natürlich geht es dann nicht um Performance, sondern um bloßes „ins Ziel kommen“, ohne Schmerzen und ohne auf dem Weg dorthin etwas zu riskieren. Gestern war ich schon wieder auf der Fahrradrolle, und ich bin zuversichtlich, dass ich auf einem guten Weg der Regeneration bin.









